Unser Antrieb

Am Anfang war ein Gefühl. Zuerst unbestimmt, dann klarer werdend. Und dann passten Gefühl und Erleben im Inneren wie Äußeren überein: Ein Gefühl des Mangels. Zu wenig achtsamer Umgang, zu wenig Berührung, zu wenig Nähe.

Menschen, die berichten, dass ihr Partner das Haustier mehr streichelt als sie.
Familien, in denen eine Umarmung selten geworden ist.
Von der Situation in den meisten Betrieben ganz zu schweigen; wann haben Sie das letzte Mal einen Kollegen berührt, außer beim Händeschütteln?

Berührung, Nähe und Achtsamkeit sind wichtig. Gerade auch Berührungen im Alltag, abseits von (sexueller) Erwartung. Berührung um der Berührung willen.

Wir begannen nicht nur selbst mehr Nähe und Berührung in unser Leben einzuladen, sondern beschäftigten uns mit den wissenschaftlichen Hintergründen. Schnell wurde klar, Berührung ist nicht einfach nur wichtig, sondern Berührungsmangel kann ernsthaft krank machen. Immer mehr Quellen zeigen die dramatischen Zusammenhänge zwischen Berührungsmangel und zum Beispiel Ängsten, Depressionen und Einsamkeit auf.

Es wurde klar, es gibt einen Riesenbedarf an achtsamen Räumen, in denen nicht-sexuelle, nährende Berührungen möglich sind; frei von Erwartungsdruck. Ja, auch erst einmal wieder das Üben von Kommunikation und von in Berührung gehen.

Wichtig war uns, diesen Bedarf professionell und seriös decken zu können. Wir gründeten unsere Firma, fernab von pseudo-privaten Events auf Facebook. Unser Anspruch ist ein transparentes, seriöses und fachlich fundiertes Arbeiten. Jeder der zu uns kommt sollte wissen, dass er/sie in guten Händen ist und sich fallen lassen kann. Unser Antrieb schälte sich immer klarer heraus: Menschen dabei zu unterstützen, mehr Berührung zu geben und annehmen zu können. Einen geschützten Raum zu schaffen, in dem jeder in Berührung gehen kann, ohne jede Verpflichtung und in völliger Freiwilligkeit. Und vor allen Dingen: In absoluter Sicherheit.

Uns war und ist klar, dass wir Pioniere sind und sich viele mit unserem Angebot erstmal vertraut machen müssen. Dass Fragen, Vorbehalte und ja, auch Vorurteile da sind. Dass es nicht das Einfachste ist, auch diejenigen abzuholen, die bisher nicht mit diesem Feld zu tun hatten. Aber wir wissen, der Bedarf ist da und es ist wichtig, dass er gestillt wird. So wollen wir unseren bescheidenen Beitrag leisten, dass Menschen wieder achtsamer mit sich und anderen umgehen, dass sie sich wieder näher kommen; kurz: dass unsere Welt jeden Tag ein wenig besser wird.