Ich bin nicht Unterkuschelt, Ich hab doch die Kinder …

Ja, das mag sein – und das Kuscheln mit den Kindern ist auch wunderbar.

Allerdings sind Kinder nicht der Ersatz für die Berührungen unter Erwachsenen – sie brauchen vielleicht andere Arten von Berührung und/oder weniger Berührung als die erwachsene Person – außerdem können sie selbst (noch) nicht so gut Grenzen setzen.

Daher ist es günstiger für alle Beteiligten, wenn die Erwachsenen auch andere Erwachsene als Kuschelpartner haben UND gern auch die Kinder, wenn DIESE das Bedürfnis nach Berührung haben.

Dem Elternteil, der die Kinder bei sich hat, fällt das oft erst auf, wenn die Kinder flügge werden und selbst auch nicht mehr kuscheln wollen.

Idealerweise holen sich Elternteile, die ohne Partner sind, die erwünschte und ersehnte eigene (nicht-sexuelle) Berührung woanders.

Diese Art der Selbstfürsorge dient dazu, dann auch in der Kraft und Energie zu sein, den Kindern das zu GEBEN, was diese brauchen.

Das kann auf vielfältige Weise geschehen: mit Freunden oder Freundinnen, beim Tanzen, bei Massagen und gern auch bei der Kuscheltherapie oder bei Berührungsworkshops.

All das hilft, den eigenen Energiespeicher wieder zu füllen und aus dieser entspannten und gelassenen Haltung in den Alltag zu gehen und adäquat auf die Bedürfnisse der Kinder eingehen zu können.

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